Fotos: Dietmar Hurnaus / FUSSBALL KONGRESS
Vom 23. bis 25. März 2026 versammelten sich im Grand Resort Zürserhof in Zürs am Arlberg Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Spitzensport zu den 7. Gipfelgesprächen. Auf über 1.700 Metern Seehöhe standen dabei zentrale Fragen rund um Entscheidungen, technologische Entwicklungen und Grenzerfahrungen im Extremsport im Fokus.
1. Kongresstag: Entscheidungen, Digitalisierung und Verantwortung im Sport
Nach einleitenden Worten von Gastgeber Hannes Skardarasy und Initiator Anton Pichler eröffnete Urs Meier das Programm mit seinem Impuls »Du bist die Entscheidung«. Anhand seiner Erfahrungen als internationaler Top-Schiedsrichter zeigte er, wie stark Entscheidungen im Sport und in der Wirtschaft von Erfahrung, Intuition und Klarheit in Drucksituationen geprägt sind.
Im Anschluss rückte Mario Leo, Geschäftsführer und Gründer von RESULT Sports, die Rolle von Algorithmen und künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt. Dabei ging es weniger um Technologie selbst, sondern um deren Einfluss auf Wahrnehmung, Kommunikation und gesellschaftliche Entwicklungen.
Mit dem Ski-Club Arlberg gaben Obmann Peter Scrivener und Skirennläuferin Magdalena Egger Einblicke in ein System, das seit Jahrzehnten internationale Erfolge hervorbringt – getragen von einer breiten Basis und einer klaren Struktur.
Im Rahmen des Gipfelgesprächs zur Sport Leading Certification diskutierten SLC-Gründer Anton Pichler und IFI-Direktor Florian Kainz, welche Rolle unabhängige Zertifizierungen im Sportbusiness einnehmen können und wie sie Organisationen dabei unterstützen, ihre Strukturen und Strategien weiterzuentwickeln.
Die anschließende Runde zur Fußball-WM 2026 mit Journalist Nick Golüke, Trainer Andreas Herzog und US-Open-Sieger Dominic Thiem stellte den Fußball bewusst in einen größeren Kontext – zwischen wirtschaftlichen Interessen, politischem Einfluss und globaler Verantwortung.
Den Abschluss des ersten Kongresstages bildete Philipp Brändle mit Einblicken in die Welt der Formel 1. Der ehemalige Aerodynamiker des Mercedes-Teams, der an mehreren Weltmeistertiteln beteiligt war, zeigte auf, wie stark technologische Innovation, Datenanalyse und Teamstruktur den Erfolg in der Königsklasse prägen und welche Entwicklungen die Formel 1 aktuell und in Zukunft bestimmen.
2. Kongresstag: Leistung, Regeneration und Grenzerfahrungen
Der zweite Kongresstag begann mit einem Impuls von Sportmediziner Maximilian Murtinger, der Regeneration als aktiven Bestandteil von Leistung definierte und den Blick auf nachhaltige Leistungsfähigkeit lenkte.
Mit Lukas Furtenbach, Gründer und Geschäftsführer von Furtenbach Adventures, wurde das Geschäftsmodell rund um Mount-Everest-Expeditionen greifbar – von moderner Vorbereitung über technologische Entwicklungen bis hin zu Fragen der Kommerzialisierung.
Extremsportler Lukas Kaufmann gab anschließend persönliche Einblicke in das Race Across America und schilderte die physischen und mentalen Belastungen eines Rennens, das über mehrere Tage hinweg kaum Raum für Erholung lässt.
Den Abschluss der Gipfelgespräche bildete traditionell das Fußballtennis-Turnier in der Sporthalle, bei dem vier Mannschaften um die »Zürserhof-Trophy« spielten. Den Sieg sicherte sich das Team »Grand Resort Zürserhof« mit den Kapitänen Markus Schopp und Hannes Skardarasy in einem knappen Finale gegen das Team »Sport Leading Certification« mit Anton Pfeffer und Anton Pichler. Platz drei ging an das Team »Biogena« mit Dominic Thiem und Stefan Klinglmair, Rang vier belegte das Team »Golden Gates« mit Andreas Herzog und Gerd Schönfelder.
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