Gianni Infantino arbeitet mit der FIFA an neuen Transfer-Modellen

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat baldige Ergebnisse bei der Suche nach Lösungen für Transferprobleme im internationalen Fußball durch die Coronavirus-Pandemie angekündigt. „Wir haben eine Task Force, die bereits arbeitet und in Kürze Vorschläge zum Schutz der Vereine und Spieler unterbreiten wird“, so der Schweizer.

Durch die Saison-Zwangspausen in praktisch allen internationalen Ligen sind Eckdaten wie der 30. Juni 2020 als Vertragsende vieler Profis sowie das Sommertransfenster wohl nicht zu halten.

Die Streitigkeiten bezüglich von Wettbewerben und des internationalen Spielkalenders müssten im Zeichen der großen Krise beendet werden.

„Jeder hat unterschiedliche Interessen, aber wir müssen reden und Themen auf den Tisch legen, die wir in der Vergangenheit vielleicht nicht besprochen haben. Ich bin überzeugt, dass wir Lösungen für den internationalen Spielkalender finden werden“, erklärte Infantino in einer Grußbotschaft an die Delegierten des per Videoschaltung veranstalteten Kongresses des südamerikanischen Fußballverbandes Conmebol.

Wann die Coronakrise für den Fußball beendet sei, vermöge er aber nicht zu prophezeien, meinte Infantino. „Morgen würden wir alle gerne wieder Fußball sehen, aber wir wissen nicht, wann wir wieder spielen können, und niemand auf der Welt weiß, wann wir wie zuvor spielen können“, meinte der Weltverbandschef.

In einem Interview mit der italienischen Nachrichtenagentur ANSA zeichnete der Schweizer ein überaus rosiges Bild für den Fußball: “Der Fußball nach dem Virus wird total anders sein, einschließender, sozialer, unterstützender, mit Bezug zu den einzelnen Ländern und gleichzeitig globaler, weniger arrogant, dafür einladender. Wir werden besser und humaner sein, und wir werden mehr auf wahre Werte achten”.

Textquelle: APA
Foto: © IFIFA Pressestelle